20. Oktober 2017 Foreign Policy (Engl.)

Analyse zu Xi Jinpings Machtaufstieg

Was macht Xi Jinping so mächtig und welche Faktoren haben diese Machtausweitung überhaupt ermöglicht? Der Autor erklärt, wie politische Ereignisse, Machtwechsel und Amtsvorgänger den Weg für Xi´s politische Laufbahn geebnet... Mehr...

18. September 2017 economictimes (Engl.)

China eröffnet Autobahn nach Nepal durch Tibet

Eine neue Autobahn, die durch Tibet verläuft, verbindet nun Shanghai mit Dram (chin. Zhangmu) an der nepalesischen Grenze. Die Straße soll sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen und es China ermöglichen, in... Mehr...

11. September 2017 OHCHR (Engl.)

UN-Hochkomissar für Menschenrechte bringt Tibet zur Sprache

In seinem Statement zur Eröffnung der Sitzung des UN Menschenrechtsrats in Genf sprach Zeid Ra'ad Al Hussein, UN-Hochkomissar für Menschenrechte, die Schicksale von Tenzin Delek Rinpoche und Tashi Wangchuk an. Auch sprach er sich... Mehr...

Aktuelle Meldungen und Aktionen

Aktuell keine öffentlichen Veranstaltungen und kein Stammtisch der TIbet-Initiative Freising

Aufgrund der aktuellen Covid-19 Pandemie und der mit ihr verbundenden Ansteckungsrisiken finden bis auf Weiteres weder Veranstaltungen noch unsere regelmäßigen Stammtischtreffe statt. Entsprechend sind auch die --> 12. Freisinger Tibet-Tage aufs Eis gelegt. Sobald sich da etwas ändert, werden wir das auf unserer Homepage wieder bekannt geben. Wer sich zwischenzeitlich mit uns treffen wollte oder für Tibet engagieren wollte, kann sich jederzeit gerrne --> per Mail melden.

Auf eine gute Zusammenarbeit mit OB und Landrat!

Die Wahl ist gelaufen. Herzlichen Glückwunsch den beiden Gewinnern und allen Stadt- und Kreisräten, welche unsere Solidaritätsarbeit unterstützen!
Wir sehen der weiteren guten Zusammenarbeit mit dem alten und neuen OB von Freising, Tobias Eschenbacher (Freisinger Mitte) freudig entgegen.
Auch sind wir derzeit sehr optimistisch, dass das Thema Partnerschaft Weifang nun endlich gründlich auf den Prüfstand kommt. Darauf deuten jedenfalls die Antworten des klaren Landratsamt-Gewinners, Helmut Petz (Freie Wähler). Nur wenige KandidatInnen hatten es im Vorfeld geschafft, ausführliche und sehr abgewägte Antworten  zum Thema zu liefern. Wir stehen jedenfalls für den versprochenen Dialog bereit und werden ihn ggfls. auch nachdrücklich einfordern sobald die aktuellen Dringlichkeiten nach der Amtsübernahme ausgeräumt sind.

15. März: Kommunalwahl in Bayern - Die Ergebnisse der tibetischen Wahlprüfsteine

Was bitteschön hat die Kommunalwahl in Bayern mit Tibet zu tun?
Wir finden eine Menge. Vom Hissen der Flagge (s.u.) für Tibet am Rathaus bzw. am zentralen Marienplatz über Unterstützung bei Veranstaltung bis hin zur Überprüfung der Landkreispartnerschaft mit der chinesischen Millionenstadt Weifang. Vermutlich gibt es auch noch eine Reihe weiterer Fragen, möglicherweise auch noch mit mehr lokalem/regionalen Bezug. Dennoch sind die Antworten sehr interessant (besser man frägt vorher) und geben vielleicht doch nochmal einen finalen Ausschlag für Unentschiedene.
Die Antworten auf die Fragen an die OB-KandidatInnen und die Fragen an die Landrats-KandidatInnen ab sofort --> hier.

10. März: Flagge hissen für Tibet

Seit 2003 hissen wir am 10.März, wie viele hundert andere Städte in Deutschland am 10. März die Tibet-Fahne an öffentlichen Gebäuden bzw. Plätzen --> Flaggenkampagne. In Freising am Marienplatz.
Anlässlich des Volksaufstandes in Tibet 1959 gegen den gewaltsamen und völkerrichtswidrigen Einmarsch chinesischer Truppen in Tibet.
Wer gestern am Marienplatz vorbeigekommen ist (das waren aufgrund des Wetters nicht viele), der konnte die nasse Tibetflagge im straffen Winde wehen sehen. Bis sie sich innig um den Masten geschlungen hatte und sich davon freiwillig auch nicht mehr löste...wir haben Sie dann abends nochmal kurz zur Entfaltung gebracht!
Wir haben dran gedacht. Einige außer uns haben auch dran gedacht und je mehr dran gedacht haben, umso mehr hat das dran Denken geholfen. Mit Sicherheit!

Die Unterstützung für die Konfuzius-Institute in Bayern muss eingestellt werden!

Wir zeigten bei unseren letzten (11.) Freisinger Tibet-Tagen im Rahmen einer TID und GfbV-Kampagne den Dokumentarfilm von Doris Liu über die Konfuzius-Institute in Kanada und informierten über die Konfuzius-Institute weltweit sowie in Deutschland.
Was wir da noch nicht wussten: Bayern finanziert die Konfuzius-Institute nicht unwesentlich:
Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher, hatte eine Anfrage dazu an die Bayerische Staatsregierung gestellt, welche zunächst mit Hinweis auf "zuwendungs- und datenschutzrechtliche Gründe" (SZ. v. 10.1.2020) verweigert wurde. Erst die Androhung einer Verfassungsklage offenbarte schließlich, dass die Konfuzius-Institute in Bayern von der Bayerischen Staatsregierung in den letzten Jahren mit rund 300.000 EUR gefördert wurden (SZ v. 4.2.2020).
Wir fordern natürlich sowohl ein sofortiges Ende der einseitigen KP-Propaganda in Deutschland durch die Konfuzius-Institute als auch die Einstellung der Förderung derselben durch deutsche Steuergelder, auch durch kommunale Fördergelder (so unterstützt die Stadt Nürnberg das dortige Konfuzius-Institut durch Erlassung der Mietkosten in Höhe von jährlich 40.000 EUR).
Unfassbar, dass bayerische Steuergelder in erheblichem Maße dazu beitragen, das Falsch-Propaganda der chinesischen KP auf diese Weise bei uns verbreitet werden kann!
Zum Thema auch diese Intitative an der FU Berlin zur Kenntnis.

11. Freisinger Tibet-Tage vom 6.11.-3.12.2019

Das Programm der 11. Freisinger Tibet-Tage steht. Es ist wieder gewohnt vielfältig: Von der Märchenvorlesung für Kinder über Mantra-Singen bis hin zu Filmen (incl. Diskussionen mit den Filmemachern) und Lichtbildvorträgen. Und natürlich einer politischen Analyse: Über Tibet, Chinas KP und bedrohte Freiheiten. --> Mehr dazu

Zum Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes am 10. März: die tibetische Flagge wehte wieder am Marienplatz

Um an den 60. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes (mit mindestens 87.000 tibetischen Opfern) zu erinnern haben wir am 10. März 2019 wie seit 2003 und wie in mehreren hundert anderen Städten in Deutschland die Tibet-Flagge am Marienplatz gehisst.
--> zur deutschlandweiten Kampagne

Wie man sieht, hat die Flagge dem stürmischen Wetter getrotzt:

Partnerschaft zu Weifang auf dem Prüfstand

Angesichts der dramatischen Entwicklung der Menschenrechtslage in China und angesichts zweier Arbeitslager (Laogai) in Weifang sollte unserer Ansicht nach die Partnerschaft zu Weifang auf den Prüfstand. Insbesondere dann, wenn diese Thematik innerhalb der Partnerschaft ganz offensichtlich tabuisiert werden soll.

Mittlerweile hat das Landratsamt Dialogbereitschaft zum Thema signalisiert. Wir sind gespannt und werden hier weiter dazu berichten.

Gerne können wir auch bei einem unserer Monatstreffen (immer am ersten Do im Monat, 19:00 im Alten Gefängnis) dazu ins Gespräch kommen.

Weitere Infos zur Podiumsdiskussion, zu den 10 Offenen Fragen der Freisinger Regionalgruppe, zum Hintergrund der Partnerschaft sowie zum System der Zwangslager in China --> hier

Landratsamt antwortet nach einem Jahr auf unsere Anfrage zur chinesischen Partnerstadt Weifang

Nachdem wir vor der Landtagswahl u.a. mit unseren Wahlprüfsteinen nochmal Druck gemacht hatten, hat das Landratsamt nach rund einem Jahr tatsächlich noch auf unsere kritische Nachfrage zur chinesischen Partnerstadt des Landkreises Freising, Weifang reagiert.
Auf 8 von 10 Fragen wurde relativ schlicht und ahnungslos "Dem Landratsamt liegen darüber keine Informationen vor"geantwortet, darunter auch auf die Frage, ob das Thema Arbeitslager schon einmal in Partnerschaftsgesprächen thematisiert wurde (--> Doku Antwort Landratsamt).

Das ist uns sicherlich zu wenig. Wir werden an dieser Stelle über unsere weiteren Schritte berichten.

10. Jubiläums-Freisinger Tibet-Tage im November 2018

Die Freisinger Tibet-Tage feierten das 10-Jährige mit einer Jubiläums-Info-Veranstaltung und zwei Reiseberichten sowie einer Märchenvorlesung für Kinder. Vom 7.11.-24.11.2018
Alle weiteren Infos -->hier.

Wahlprüfsteine Tibet zur Landtagswahl

Wir haben die Erststimmen-Landtags- und BezirksratsKandidatInnen im Wahlkreis 117-Freising neun, respektive 10 Fragen tibet- und chinabezogene Fragen vorgelegt
Ein Teil der KandidatInnen hat geantwortet: --> mehr Info hier

10 Offene Fragen zur Partnerschaft des Landkreises Freising zu Weifang (China)

Die Partnerschaft des Landkreises Freising zur kreisfreien Stadt Weifang hat für viele unbefangene Betrachter der kürzlich abgehaltenen Jubiläumsfeierlichkeiten alle Charakteristika von etwas, was nicht zusammenpasst. Das beginnt schon beim Bevölkerungsverhältnis von ca. 1:50 hier ländlich, dort metropolitan. Ent-sprechend dünn sind ganz offenbar die gegenseitigen Schnittflächen und Anknüpfungspunkte auf kultureller, politischer und wirtschaftlicher Ebene. Aus uns vorliegenden Pressedokumenten können wir keine signifikanten Partnerschaftsaktivitäten, die über einen allgemeinen Austausch von Nettig-keiten hinausgehen, feststellen. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass eine dringend gebotene Diskussion über offenkundige Menschenrechtsverletzungen in Weifang und faire Handels- und Arbeitsbedingungen in dieser Partnerschaft tabuisiert werden sollen und darüber hinaus zu Diskussionseinschränkungen bei den benannten Themen selbst bei uns im Stadt- und Landkreis führt.
Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Menschenrechtslage in China und speziell für Minderheiten wie z.B. Tibeter sowie den sich rapide verschlechternden Wirtschaftsbedingungen für ausländische Unternehmen in China bitten wir den Landrat und die Kreistagsmitglieder dringend um eine gründliche Überprüfung der Partnerschaft mit Weifang. Wir bitten den Landrat uns die folgenden 10 Fragen zu beantworten:

  • Was sind aus Sicht des Landkreises die Vorteile der Partnerschaft und inwiefern hat sich das in den letzten 30 Jahren materialisiert?
  • Was hat die Partnerschaft den Steuerzahler bislang gekostet und welche Summen sind dafür in den nächsten Jahren veranschlagt?
  • Inwiefern wurden mit den chinesischen Partnern über die Verbesserung der Menschen-rechtslage diskutiert, insbesondere über die Schließung der beiden Laogai-Arbeitslager (Wei-fang Jinfan Chemical Plant und Weifang Changle Rock Material Plant) in Weifang?
  • Liegen dem Landratsamt Informationen zu den Insassen der Laogai-Arbeitslager in Weifang (Anklagepunkte, Ethnie, Haft- und Überlebensbedingungen) vor?
  • Wurden in Freising bzw. dem Landkreis Baumaterialien verbaut bzw. Chemikalien eingesetzt, welche durch Zwangsarbeit in Weifang (o. anderen chin. Arbeitslagern) hergestellt wurden?
  • Liegen dem Landratsamt Informationen über Vertriebswege der durch Zwangsarbeit herge-stellten Produkte in China und nach Deutschland vor?
  • Wie viele politische Gefangene werden in Weifang festgehalten und welche Haftbedingun-gen müssen sie erleiden?
  • Welche Erkenntnisse zu Menschenrechtsverletzungen in Weifang liegen dem Landratsamt vor?
  • Welche wirtschaftlichen Kooperationen wurden durch die Partnerschaft geschlossen und welches ungefähre Volumen umfassen diese?
  • Wie viele unternehmerische Beschwerden über Patentdiebstahl und andere unfaire Wirt-schaftsbedingungen sind dem Landrat in der Kooperation mit Weifang bekannt?

Wir fordern anhand der Fragen alle Akteure auf, eine offene Diskussion zur Fortsetzung der Partnerschaft des Landkreises mit Weifang zu führen.
Freising, 20.11.2017, Regionalgruppe Freising der Tibet-Initiative Deutschland e.V.

Das Dialogangebot mit unserer Veranstaltung zu Menschenrechten in Tibet und China im Rahmen der Freisinger Tibet-Tage 2017 kam möglicherweise zu kurzfristig. Jedenfalls kam niemand vom Landratsamt. Wir sind jedoch weiter offen.

--> Freisinger Tabblatt/Merkur v. 23.11.2017
--> Süddeutsche (Freisinger Teil) v. 24.11.2017

Wir warten nun seit November 2017 auf die Antwort des Landratsamtes zu den Laogai-Arbeitslagern der Freisinger Landkreies-Partnerstadt Weifang. Manchmal braucht die Betrachtung aller Seiten eines Problems eine angemessene Zeit, was wir völlig verstehen.
War uns nach einer der wenigen Sitzungen des Partnerschaftskommitees schließlich Ende Februar bereits eine Antwort versprochen gewesen warten wir aktuell (seit bald einem Jahr) immer noch auf eine Antwort. Wir werden beizeiten wieder und wieder eine sachdienliche Antwort und die Überprüfung der Beziehungen anmahnen.

Fährt der Dalai Lama BMW ?

Wir wissen leider nicht, wie der Dalai Lama auf das erbärmliche Einknicken von Mercedes Benz auf das Zitieren eines Dalai Lama-Satzes und die chinesische Kritik reagiert. Lest dazu:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/social-media-daimler-china-und-der-dalai-lama-1.3856104
https://www.tagesschau.de/ausland/china-daimler-101.html
http://www.dw.com/de/chinesischer-daimler-investor-komme-in-frieden/a-42741866

Vielleicht ist BMW bislang auch einfach geistig nicht ganz so wendig gewesen wie Daimler. Wir empfehlen jedenfalls in Übereinstimmung mit dem Bundesgesundheitsministeriums allen Lesern weiterhin, Situationen möglichst von allen Seiten zu betrachten und sich beim Genuss der dabei entstehenden Offenheit weder durch Diktaturen noch durch Investoren stören zu lassen...