Veranstaltungsorte der diesjährigen Freisinger Tibet-Tage sind die Stadtbibliothek (2 auf der Karte) Freising (Weizengasse 3) für das Märchen.
Alle anderen Veranstaltungen werden in der HSG (Hochschulgemeinde Freising - 1 auf der Karte), Hohenbachernstr. 9 stattfinden.
Hier bitte nur auf dem Uniparkplatz nahe der Bibliothek parken und die letzten 150m dann laufen! Danke für das Verständnis für die Anwohner.
Für eine größere Ansicht bitte auf die Karte klicken.

Am Mi 21.10. werden wir nach dem Vortrag eine Buchlesung mit Texten von Shokjang einem jungen tibetischen Schriftsteller veranstalten.

10. Freisinger Tibet-Tage

Die 10. Freisinger Jubiläums-Tibet-Tage greifen bei der zentralen Veranstaltung vor allem die Verurteilung Chinas durch die UN-Menschenrechtskonvention in Genf auf, welche im November ansteht. Während wir uns also mit dem Ernst der Lage in Tibet und China sowie seine möglichen Auswirkungen auf uns befassen wollen werden wir noch eine Lesung des Buchs von Shokjang, einem jungen tibetischen Schriftsteller, der für seine Werke bereits verhaftet wurde befassen sowie auch gleichzeitig mit euch zusammen (partiell Multimedial) auf 10 intensive Tibet-Jahre zurückblicken um weiter nach vorne blicken zu können.
Zudem haben wir diesmal neben der Kindermärchenlesung gleich zwei Reiseberichte mit Lichtbildern anstehen in zwei sehr unterschiedliche, aber dennoch buddhistisch geprägte Länder: Die Mongolei und Bhutan. 

--> Der Flyer zu den 10. Tibet-Tagen 2018

Eine Lesung für Kinder von 5-8 Jahren mit Petra Port

Die 3 Silbermünzen, Mi 7.11. 15-16:00, Stadtbibliothek

Es war einmal ein armer Junge namens Jinpa, der im Hochgebirge von Tibet lebte. Eines Tages erhielt er als Lohn für seine schwere Arbeit drei glänzende Silbermünzen. „Mit diesen Münzen kannst du reich werden!“ sagte seine Mutter zu ihm. „Investiere sie weise; und sie werden sich hundertfach vermehren.“ So ging Jinpa in die Welt hinaus, um sein Glück zu suchen ...

Lichtbildvortrag mit Sebastian Holzner und Buchvorstellung mit Dr. Gangaamaa Purevdorj

Reise in die Mongolei - im Winter, So 18.11.18, HSG

Ulaanbaatar, die Hauptstadt der Mongolei und die kälteste Hauptstadt der Welt: -2°C Jahresdurchschnitt. Der Sommer ist kurz und heiß - der Winter ist lang und streng. Die Extrema reichen von +48°C bis -58°C. Da müssen alle durch, vom Mönch bis zum Hirten. Handschuhe und Mütze trägt man erst ab -10°C. Das erste Gesetz in der Mongolei ist immer die Natur. Wer als Mongole gegen die Natur lebt, wird schnell von der Natur belehrt.
Im Winter ist es etwas ruhiger und man hat mehr Zeit für sich. Geht in die Klöster zu den Mönchen oder lässt Gebete rezitieren. Die Mongolen sind seit Jahrhunderten eng mit dem Tibetischen Buddhismus verbunden. Der Bogd Gegen ("Alter ehrwürdiger Herr"), der höchste buddhistische Würdenträger in der Mongolei, ist nach dem Dalai Lama und dem Panchen Lama protokollarisch der dritthöchste Würdenträger im Tibetischen Buddhismus. Aktuell befindet sich die Mongolei auf der Suche nach seiner 10.Wiedergeburt.
Sebastian Holzner, der bei den letztjährigen Tibet-Tagen bereits mit seinem „Sommer-Mongolei“-Vortragsdebut gefeiert wurde, wird dieses Jahr den Winter in der Mongolei schildern sowie über die dortigen buddhistische Traditionen berichten.
Frau Dr. Gangaamaa Purevdorj wird diesen eindrücklichen Mongolei-Abend mit der Vorstellung  ihres neuen Buches „Ursprung“ über mongolische Begebenheiten mit biografischen Einflüssen beschließen.

Vortrag Andreas Printz, Buchlesung

Tibet muss auf die UN-Agenda ! Mi, 21.11.18, HSG

Die Menschenrechtslage für Tibeter und andere Minderheitsgruppen in China verschlechtert sich seit Jahren durch die proaktiv-repressive Haltung der chinesischen Regierung. Gleichzeitig wird Chinas globaler Einfluss spürbar größer - das Regime versucht mittlerweile selbst in der UN, seine ganz eigenen falschen Partei-“Wahrheiten“ durchzusetzen.
Wie ist der Stand der Menschenrechte in Tibet, in China, welche Rolle spielt die aktuelle Überprüfung durch das „UPR (Universal Periodic Review)-Verfahren“ des UN-Menschenrechtsrates in Genf ?
Shokjang ist eine unerschrockene Stimme aus Tibet. Aus seinem aktuellen Buch lesen und kommentieren wir Dokumente eines ungebrochenen Freiheitswillens.
In den letzten 10 Jahren hat die Freisinger Regionalgruppe der Tibet-Initiative Deutschland e.V. regelmäßig und in vielfältiger Weise auf die prekäre Situation in Tibet hingewiesen. Der kulturelle Völkermord droht dabei den Tibetern nicht als einzige Minderheit in China. Wir weisen darauf hin und fordern politische und persönliche Konsequenzen ein. Die Beschäftigung mit tibetischer Kultur, Spiritualität und seinen Menschen bleibt spannend. Wir informieren, lesen Buch, schauen einen Film, schauen auf 10 intensive Jahre zurück, blicken aber vor allem auch nach vorne.
In diesem Sinne feiert mit uns an diesem Abend 10 Jahre Freisinger Tibet-Tage!   

Lichtbildvortrag mit Ferl Schreyer

Bhutan - Land des Donnerdrachen, Sa 24.11.18, HSG

Bhutan, das Land der Dzongs (Wehrburgen) mit dem tibetischen Buddhismus als Staatsreligion und dem Bruttonationalglück als Staatsziel. Hier dürfen die 7.000-er des Himalaya als Wohnsitz der Götter nicht bestiegen werden und im ganzen Land gilt ein „Rauchverbot“.
Bis 1974 verschloß sich Bhutan in selbstgewählter Isolation, nur eine persönliche Einladung des Königs bzw. seiner Familie ermöglichte eine Einreise. Dadurch konnte sich die tibetisch - buddhistische Tradition der Drukpa Kargyupa und Nyingmapa nahezu unverfälscht erhalten. Bei den großen Klosterfesten mit den rituellen Maskentänzen wie z.B. in Paro und Gom Kora können wir das miterleben. Aber natürlich treffen auch in Bhutan diese alten Traditonen auf das moderne Leben und speziell in Thimpu, der Hauptstadt, sind mittlerweile während der Rushhour die Straßen durch die Autos verstopft und Laptop und Smartphone sind wichtige Kommunikationsmittel.
Ferl Schreyer besuchte als Reiseleiter über viele Jahre regelmäßig Bhutan. Er zeigt an diesem Abend Bilder zweier Reiseepochen: die erste spielt noch in der analogen Zeit der Diapositivas. Und diese wird er entsprechend in standesgemäßem High-End-Retro mit Überblendtechnik präsentieren:  Bilder der Klosterfeste sowie vom „Snowman-Trek“ (2000-2006). Wir werden gespannt sein dürfen, ob die digitale Welt sich mittlerweile technisch so weit entwickelt hat, dass sie mit der Brillanz der Dias gleichziehen kann: die aktuelleren Reisen ab 2012 bis einschließlich diesem Sommer: „Bhutan von West nach Ost“.
Sozusagen die bhutanesische Essenz einer langjährigen Reiseleiter- und Fotografenpassion.